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1. Trainingssonntag

Am 3. März war es soweit, der erste Trainingssonntag stand an. Bereits früh morgens trafen wir uns alle in der neuen Turnhalle in Russikon. Der Tag war bereits voll durchgeplant und allen war klar, dass dies ein anstrengender und intensiver Sonntag werden wird. Trotzdem waren wir alle motiviert und gaben bereits bei Einlaufen morgens um 8.30Uhr alles. Danach wurde mächtig an unserer Schulstufenbarrenübung gefeilt und der restliche Teil eingeübt. Nach einer kleinen Pause ging es dann bereits weiter mit der Gymnastik, welche für dieses Jahr neu von unseren Leiterinnen einstudiert wurde. Viele neue Schritte und Sprünge wurden uns beigebracht, welche uns allen kurzfristig überforderte. Danach war eine einstündige Mittagspause angesagt, bei welcher viel gequatscht und nicht zu guter Letzt entspannt wurde. Um 13.00Uhr durften wir dann alle unser Talent im Fachtest unter Beweis stellen. Den wachsamen Augen unseren Leiterinnen entgingen jedoch nichts und nach jeweils drei Durchgängen pro Fachtest fand jede Turnerin noch mindestens etwas kleines an welchem sie noch ein wenig feilen muss., damit wir unsere Resultate an den Turnfesten verbessern können. Auch am Nachmittag wurde nochmals fleissig am Stufenbarren und der Gymnastikübung geübt und geturnt. Danach ging ein anstrengender Trainingssonntag langsam zu Ende, die blauen Flecken und der Muskelkater blieben uns jedoch noch einige Tage erhalten und erinnerten uns noch ein bisschen an diesen lehrreichen Sonntag.

 

by Geraldine Ott

2. Trainingssonntag

Nachdem wir uns alle, wenn auch teils widerwillig, am Sonntagmorgen aus dem Bett gequält hatten, um uns nach Russikon in die neue Turnhalle zu begeben, fingen wir um halb neun mit dem Aufwärmen an. Tanja und Kathrin hatten sich wieder einige clevere Spiele zur Verbesserung unserer Wurf- und Fangtechnik im FTA ausgedacht. Zuerst wurde nur mit der linken Hand Linienball gespielt und danach durften wir einen Parcours machen, bei dem es wiederum darum ging, möglichst präzise mit der linken Hand den Tennisball zu werfen und auch zu fangen.

Nach dem Dehnen ging es dann auch schon an die Barren. Heute hatte Chrigi ihre Kamera dabei, um die Fehler, die wir noch machten, noch besser zu sehen und allfällige Korrekturen vorzunehmen. Es hiess "zuerst einmal durchdenken, wie wir es vor den Wettkämpfen auch immer machen". Danach wurde ein- zweimal durchgeturnt und dann galt es ernst. Chrigi stellte die Kamera vor den jeweiligen Barren, bei der Gruppe, die zeigen konnte, was sie können. Die anderen Turnerinnen beobachteten diejenige Turnerin mit derselben Farbe immer ganz genau, um ihr genau, um ihr nachher Feedbacks zu geben, was sie wo noch anders/besser turnen solle.

Wir übten noch einige Teile, die wir noch nicht beherrschten und dann war auch schon die erste Pause angesagt. Teils wurden Fragen zu den Übungen geklärt, aber die meisten tauschten News der vergangenen Woche aus.

Bei der Gymnastik wurde zuerst einmal ein-zweimal alles durchgeturnt, um sich die Teile, welche man wirklich noch nicht beherrschte noch einmal in Erinnerung zu rufen. Die "Hauptproblemzonen" unserer neu einstudierten GYBOH waren offensichtlich der schnelle Hip Hop- Teil und der Schluss, bei dem wir noch etwas Schauspielern müssen. Heute waren vor allem allgemeine Korrekturen angesagt. Sprich, Teile, die sehr viele falsch machen, Füsse, die in der Luft sind, obwohl sie am Boden sein müssten, Blicke, die unten sind, obwohl sie im Nacken sein müssten, etc. Ein weiteres Thema, das wir am Morgen angeschaut haben, waren die "Höhen und Tiefen" unserer GYBOH, also wo wir uns wann nach der Decke strecken und wo wir uns klein machen sollen.

Um 12 Uhr war Mittagessen auf dem Programm. Es wurde wieder viel geredet und gelacht. Über das Vereinsprogramm, die Pläne für Ostern oder einfach darüber, was man am Abend vorher unternommen hat.

Leider wurden die FTA Turnerinnen nicht vom kalten Wetter verschont, sondern mussten draussen den 2. Teil des Fachtests absolvieren. Die klirrende Kälte und die Biese waren kein Zuckerschlecken. Weder für die Laufenden noch für die, die Bälle einsammelten, Punkte zählten oder anfeuerten. Wären wir doch lieber drinnen geblieben...

Aber trotz des Windes und deswegen auch immer wieder ein Ball in die falsche Richtung flog, wurden einige gute Resultate erzielt. Der dritte Teil wurde anschliessend drinnen bestritten. Auch hier flog der Ball manchmal in die falsche Richtung. Nachdem alle Gruppen einige Male einen kompletten Durchlauf gemacht hatten, durften wir nochmals etwas pausieren, bevor es wieder mit dem Barrenturnen losging.

Wir turnten die Übungen noch ein paarmal durch, dachten sie zwischendurch auch einfach durch oder übten einzelne Teile.

In der Gymnastik konzentrierten wir uns hauptsächlich auf die Blickrichtungen und die Hoch-Tiefhaltungen, da wir alle schon etwas müde waren. Wir festigten das Gelernte vom Morgen.

Um fünf Uhr auch dieser Trainingssonntag vorüber. Nach einer kurzen Dusche gingen einige Turnerinnen ins Tres Amigos in Winterthur eine köstliche Fajita essen. Wir haben den anstrengenden Sonntag bei einer gemütlichen Runde ausklingen lassen und das leckere Essen genossen.

 

by Melina Comuzzo